Mittwoch, 28. September 2016

OUTFIT: Denim Culottes & Boho Lace

Verspielt ist das Adjektiv, das ich eigentlich rigoros aus meinem Kleiderschrank verbannt habe in meiner "Finde deinen eigenen Stil"-Aktion. Ich fühle mich einfach nicht mehr großartig nach verspielten Spitzenoberteilen und Co. Bereut habe ich die Entscheidung eigentlich nicht, aber vollkonsequent war ich auch nicht, denn dieses Top, der Inbegriff von "Verspieltheit" mit all seinen Borten und Lochstickereien, musste bleiben. Warum kann ich nicht begründen, es war eher so, dass es keine Sekunde zur Debatte stand, es wegzugeben. Zu schön der Schnitt, zu beeindruckend all seine Details, die auf den Fotos leider nicht mal in ihrer vollen Pracht zur Geltung kommen. Es existiert bereits locker seit zwei Jahren in meinem Schrank, ohne jemals groß getragen worden zu sein. Dieses feeenhafte Top verwandelt mich (zumindest in meiner Einbildung) in Marie Antoinette, die aus der Sophia Coppola Verfilmung. Der Rest des Looks setzt sich aus einer Mischung meiner Lieblingspieces dieses Sommers zusammen, besonders den Kontrast, den die kastige Denim-Culottes schafft, feier ich. Die erstand ich letzten Sommer bei Zara in Berlin, doch erst diesen erfährt sie die Beachtung, die sie verdient. Ähnlich sieht es bei den Schuhen aus, die nude farbenen Vans aus der Vans x & other stories Kollaboration avancieren immer mehr mehr zu einem Lieblingsstück. Einziger Neuzugang in dem ist die Ray Ban 'round metal', bei der ich grüne statt verspiegelte Gläser wählt, damt wir noch viele Sommer zusammen erleben. Ein Komplett-Look aus Old Favourites also, ein nachhaltiges Ergebnis  meiner closet detox Aktion.







Top: H&M Trend // Denim Culottes ZARA// Sneakers Vans x & other stories// Sunglasses RayBan

Montag, 12. September 2016

OODT: ALL BLACK // PERSONAL: Das Sommerloch

Überspitzt gesagt, ziehe ich im Sommer quasi um und zwar raus, am liebsten auf meine neue Terrasse. Tatsächlich, es gibt Studenten-WGs mit Terrasse oder anders gesagt, einem Stück Lebensqualität. Einen Sommer verbrachte ich eingepfercht in meinem Wohnheimzimmer, nur zwei kleine Fenster ließen einen Blick auf den Sommer in seiner vollen Pracht erhaschen, der gehassteste Sommer meines Lebens. Damals, nach den Klausuren und endlich abgegebenen Hausarbeiten ergriff ich die Flucht nach Hause, dorthin, wo es eine Terrasse gibt. Logo, kritische Stimme behalten Recht, wenn sie sagen, dass die Misere meine Schuld war, wozu gibt es denn Parks und Flussufer, in Mannheim sogar zwei Stück?! Ihr kritischen Stimmen habt ja so Recht, nur leider bin ich einfach nicht der Typ, der sich morgens eine Picknickdecke, ein paar seiner Lieblingsmagazine, eine Flasche Wasser und Sonnencreme schnappt, den Bikini unter ein luftiges Kleid zieht und einfach rausgeht, Es ist nicht einmal die Faulheit, die mich davon abhält, es ist das öffentliche Alleinsein.  Umgeben von Cliquen, Pärchen und Familien, wird aus mir den Magazinen, dem Smartphone und dem iPod schnell Einsam-Sein statt Allein-Sein. Die Ruhe, die ich allein eigentlich habe, lässt sich in Gegenwart von so viel Zusammen-Sein nicht mehr als solche genießen. Sie verwandelt sich in nagende Fragen, warum ich hier allein sitze, während alle anderen zusammen grillen, Ball spielen, kuscheln oder einfach nur quatschen. So sieht Entspannung pur aus. Oder anders gesagt, mein ganz persönliches Sommerloch, nicht nur metaphorisch, sondern auch als Bezeichnung meines alten Zimmers.
Auf der Terrasse hier im Hinterhof, der komplett aus WGs besteht und wo ich gerade diesen Post tippe, ist die Geschichte eine andere. Eine, in der das Allein-Sein auch mal mit einem Stapel Zeitschriften oder Musik in den Ohren in vollen Zügen auskosten kann, ohne mich als Alien vom Planet "Hat-keine-Freunde" zu fühlen. Eine, in der ich zwischendrin mal mit vorbeikommenden Nachbarn plausche. Eine, in der meine Mitbewohner und ich den Abend einfach mal mit ein paar Bierchen/ einem Glas/ einer Flasche Wein ausklingen lassen und sich die Runde meistens noch von selbst vergrößert, da einfach noch jemand anders aus den Hinterhof-WGs vorbeischaut. Eine, in der ich auch bei Grillrunden meines Mitbewohners immer willkommen bin. Eine, in der ich einfach mal bei den anderen vorbeischaue, wenn ich sie draußen sitzen sehe. Eine, in der ich eines Samstags mit meinem Mitbewohner auf der Terrasse sitze, mein Nachbar von oben vorbeischaut und wir schlussendlich losziehen, eigentlich Pfand abgeben und Einkäufe erledigen. Kurz einen Stop im Naturschutzgebiet einlegen, um die neue Kamera meines Mitbewohners zu testen, ein paar Schritte laufen oder plötzlich doch 2 Stunden.  Dieser Sommer ist endlich wieder ein ordentlicher Sommer mit all seinen Facetten. Spontane Aktionen, gesellige Runden und Ruhe, so wie jetzt, ich sitze hier, allein, nicht einsam, mit einem Glas Limo, Musik in den Ohren und schreibe den wahrscheinlich kitschigsten Post in der unregelmäßigen Geschichte dieses Blogs.









Linen T-Shirt Forever21/ Culottes Monki/ Bag Liebeskind/ Sneakers Adidas/ Sunnies RayBan

Freitag, 24. Juni 2016

Prag // Photo & Outfit Diary

Ganz vergessen in meinem letzten Post zu erwähnen, auf den City Trip nach Prag folgte die Klausurenphase, yeay! Aber die soll hier lieber kein Thema sein...

Prag ist... einfach ZUCKER! Ja, Zucker, wortwörtlich, okay, eventuell eher Zuckerguss mit ein wenig Lebensmittelfarbe oder die einzig wahre Inspiration der Designer für den Pastell-Trend. Die Altstadt ist eine der schönsten, die ich je gesehen habe und das nicht nur aufgrund der zuckergussfarbenen Fassaden. Barock, Jugendstil, Art Déco, aus jeder Epoche das schönste und auf einen Fleck Erde an der Moldau gestellt, das ist Prag at its best! Shopping war durch die knapp bemessene Zeit nicht drin, leider blieb auch der berühmte Wenzelsplatz auf der Strecke. Auf der Strecke ist übrigens meine liebste Art und Weise Städte zu erkunden, einfach loslaufen, einen Reiseführer in der Tasche und das meiste andere sich ergeben lassen, ab und zu etwas nachlesen, die schönsten Flecke rauspicken. So bekommt man meiner Meinung nach den ehrlichsten, echtesten Eindruck einer Stadt.

Prague is definetly  one of the most beautiful cities I've ever seen. It's more than the candy-cotton coloured houses, the hole old town is simply amazing, just like the best of various historical architectural epoques concentrated on one place. My favourite way of exploring cities is just strolling around, looking up a few things I come across in a travel guide. In my opinion, this is the most honest impresssion of a city you can get.












Mittwoch, 25. Mai 2016

Raus müssen // Current mood

Reisefieber, Wanderlust, Fernweh, alles Begriffe, die das Bedürfnis seinen Aufenthaltsort zu ändern, beschreiben. Und zwar schnell. Die meiner Meinung nach treffenden sind "Reisefieber" & "Fernweh", denn diese beiden implizieren das krankheitsähnliche Leiden, durch die sich dieses Gefühl vor Antritt der Reise anbahnt. Zumindest fängt es bei mir ganz genau so an, wie eine Erkältung, ich habe keine Lust und Kraft mehr für meinen Alltag, lasse Dinge liegen und könnte nur noch schlafen. Nachdem ich mich dann eine Woche lang gefühlt habe, als hätte ich ein T-Shirt an, dass eigentlich nicht noch einen Tag geht, realisiere ich langsam, dass es Zeit ist, mich um Bustickets zu kümmern. Studieren in einer anderen Stadt macht mir die Sache ganz schön einfach, ich geb's zu. Alle paar Monate eine Weltreise antreten ist einfach nicht drin. Sobald die Klamotten überstürzt in die Tasche geworfen sind, wird befinde ich mich wortwörtlich auf dem Weg der Besserung, denn Packen ist meist tatsächlich das allerletzte, das ich erledige bevor's losght. Das Ziel dann vor Augen, ist die Reise eine Geneseung, bis ich an der Endstation angekommen wieder frei atmen kann. Mein geliebtes München ist diesmal nur Zwischenstopp, übers verlängerte Woche geht's nach Prag. Tipps anyone?

Sometimes it's time to leave my place and go somewhere else, cause otherwise I start feeling sick, like there's a nasty flu coming up.







Turtleneck Sweatshirt Zara // Ripped Jeans Zara // Long Coat Weekday// Sneaker Nike